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Citytunnel Malmö - Schweden

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Eine Feste Fahrbahn entsteht im Citytunnel Malmö

Feste Fahrbahn in Malmö, Schweden
In den Tunnelabschnitt mit zwei Einzelröhren à 6 km wird eine Feste Fahrbahn eingebaut. Die Schwellen sind im Beton eingebettet und können über eine hochelastische Einlage die durch Hochgeschwindigkeitszüge verursachten Erschütterungen besser absorbieren.
Höchste Präzision ist beim Einbau der Gleise gefragt. Die frisch in den Beton eingebetteten Schwellenschuhe dürfen keine Erschütterungen erfahren. Bereits kleinste Veränderungen an der Ausrichtung der Gleise können dazu führen, dass die Fahrbahn nicht mehr den ursprünglichen Auslegungen zur Hochgeschwindigkeitsüberfahrt entspricht.

Den Auftrag zum Bau der Festen Fahrbahn im Citytunnel Malmö erhielt die Firma Rhomberg Bahntechnik GmbH. Ziel war es, eine Lösung zu finden, um den Einbau des Betongleisbetts auf zweimal sechs Kilometer Länge ohne größere Erschütterungen zu ermöglichen. Dabei sollte die Betonage kontinuierlich mit 15 – 20 m pro Stunde voranschreiten.
Der Bahntechnik-Spezialist Rhomberg – Hauptsitz des Unternehmens ist in Bregenz im Vorarlberg – nahm Kontakt mit der österreichischen Putzmeister Vertretung, der Hans Eibinger GmbH auf. Zusammen mit der Projektabteilung Concrete Project Division des Hauptwerkes von Putzmeister in Aichtal, erarbeiteten alle Beteiligten zusammen eine Lösung zur Versorgung eines Tunnelbetonier-zuges, aufbauend auf den patentierten Einbaulösungen der Rhomberg Bahntechnik.

 
Umfangreiche Planung
Bei der Planung des Tunnelbetonierzuges musste berücksichtigt werden, dass die frisch eingebetteten Schwellenschuhe nur bis zu einem bestimmten Gewicht belastet werden dürfen. Ausgehend von der Abbindegeschwindigkeit des Betons und der Verfahrgeschwindigkeit des Betonierzuges wurde errechnet, dass zwischen Beton-Einbaufertiger und der Pumpeinheit ein Abstand zwischen 250 und 400 m eingehalten werden muss. Somit musste die gesamte Rohrleitung fahrbar gemacht werden. Die Pumpeinheit besteht aus einer elektrisch betriebenen Betonpumpe und zwei Mischtrommeln, wobei die erste für die Versorgung des Systems mit Frischbeton dient und die zweite währenddessen den Beton zur Sicherung eines kontinuierlichen Betonagezyklus bereit stellt.

Betonierzug
Der Betonierzug besteht aus diversen Schienenwaggons, auf denen alle benötigten Komponenten montiert sind, um einen kontinuierlichen und reibungslosen Ablauf inklusive notwendiger Reinigungs- und Wartungsarbeiten durchführen zu können. Alle Systeme werden über ein Notstromaggregat abgesichert.


Feste Fahrbahn in Malmö, Schweden
Pumpe und Förderleitung
Auf dem dritten Waggon sitzt die statio­näre Putzmeister Betonpumpe sowie ein kleines Förderband zu ihrer Beschic­kung. Damit sie während des Pumpvorgangs nicht anfängt zu wandern, wurden der Aufbaurahmen des Triebwagens mit Beton ausgegossen und die Abstützbeine der Pumpe direkt darauf verschraubt.
Während des Anpumpprozesses kann die Pumpe via Kabelfernsteuerung bedient werden. Die Förderung des Betons von der Pumpe zum bis zu 400 m entfernten Betonfertiger erfolgt über eine auf speziellen Wägen installierte Stahlförderleitung. Der maximal zulässige Betriebsdruck der Förderleitung liegt bei 130 bar. Die Förderleitung hat einen Durchmesser von 125 mm und eine Wandstärke von 7,1 mm. Da die Feste Fahrbahn im Citytunnel Malmö auch einen langgestreckten Bogen mit einem Radius von 760 m hat, wurde die Leitung entsprechend angepasst, um auf dem patentierten Richt­system der Rhomberg Bahntechnik fahren zu können. Eine Herausforderung bei der Dimensionierung war dabei die unkritische Kraftübertragung.

Einbaufertiger
Der patentierte Einbaufertiger befindet sich am Ende der Förderleitung und besteht aus einer vorgelagerten Arbeits- und Transportbühne und einem Trichter. Über drei Spezialschurren gelangt der Beton ins Gleisbett. Durch Abziehkästen wird der Beton vorgeglättet und danach mit Rüttlern verdichtet.

 
Feste Fahrbahn Malmö, Schweden
Reinigung
Besonderes Augenmerk wurde auf ein um­weltgerechtes Entsorgungs- und Reinigungskonzept gelegt, das die strengen Vorgaben in Schweden erfüllt. Zur Reinigung der Förderleitung mit Wasser muss zuerst eine Medientrennung eingebracht werden. Dadurch wird sicher gestellt, dass es zu keiner Vermischung von Restbeton und Reinigungswasser kommt. Der Restbeton in der Leitung kann damit noch im Gleisbett eingebaut werden. Die Medientrennung besteht aus der Kombination Schwammkugel – getränkte Zementsäcke – Schwammkugel – Reinigungsmolch – Schwammkugel.

Erfolg im Team
Durch die enge Zusammenarbeit der beteiligten Projektpartner Rhomberg, Eibinger und Putzmeister konnte dieses komplexe Projekt erfolgreich abgewickelt werden. Nicht zuletzt das kompetente Servicepersonal von Eibinger und deren Mitwirkung sowie die kurzen Wege im Service trugen zum Erfolg dieser neuen Lösung zur Betonversorgung bei.

 
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